Jugendmannschaft 2009/2010


Hintere Reihe von links: Dominik Pöhlig, Alec Klug, Jonas Erb
Vordere Reihe von links: David Wahn, Karina Fehl

2. Mannschaft

von links: Günther Klein, Richard Dietrich, Ersatzspielerin Angela Krah, Gerhard Zinn, Jens Pöhlig und Heinz Euler
es fehlt: Karl-Heinz Berthold

3. Mannschaft

von links: Birte Dietrich, Reinhard Schaaf, Angela Krah, Philipp Heid, Karlheinz Merz und Manfred Rosenberger
es fehlen: Wolfgang Barthold, Patrick Heidenreich, Patrick Weninger, Steffen Dietrich sowie Philipp Greulich

Jugendmannschaft 2008/2009

Hintere Reihe von links: Jonas Erb, Alec Klug
Vordere Reihe von links: Dominik Pöhlig, David Wahn, Karina Fehl

Rückblick auf 42 Jahre Tischtennis

Im Sportkreis Lauterbach startete der Tischtennisspielbetrieb im Jahre 1965. Ein Jahr später, genaugenommen am 19.8.1966, gründete Gerhard Zinn die Tischtennisabteilung der SG 1947 Freiensteinau e.V..

Im Sportkreis Lauterbach gab es damals wenige Vereine, die mit TT-Abteilungen am Spielbetrieb teilnahmen. Ein kleiner Spielerkreis hatte schon Jahre vor der Abteilungsgründung eine Reihe von Freundschaftsspielen bestritten. Erst mit der offiziellen Gründung der Abteilung im Jahre 1966 wurde dann auch am Punktspielbetrieb teilgenommen.

Die 1. Mannschaft wurde in der Kreisklasse B – Fulda gemeldet und spielte in der Aufstellung: Willi Greb, Hans Bäuscher, Ewald Schleich und Fritz Herber. Außer Willi Greb kamen alle unsere ersten TT-Spieler aus dem Nachbarort Ulmbach.

Die 2. Mannschaft startete in der Kreisklasse C Lauterbach und spielte mit folgenden Spielern: Fritz Herber, Manfred Heun (†), Gunter Decker, Klaus Wolf, Richard Dietrich, Gunter Dietrich und Bernd Bachmann.

Im Gründungsjahr nahm auch eine Jugendmannschaft am Spielbetrieb teil. Es kamen zum Einsatz: Reinhold Bien, Reinhold Merz, Ernst Herchenröder und Werner Schuster.

Zum damaligen Zeitpunkt gab es im TT-Sportkreis Lauterbach 7 Jugendmannschaften. Schülermannschaften wurden von den TT-Vereinen zu dieser Zeit nicht gemeldet. In der darauffolgenden Saison 1967/1968 spielte die 1. Mannschaft ebenfalls im Sportkreis Lauterbach und wurde B-Klassen-Meister.
Eine neu angemeldete 2. Jugendmannschaft verstärkte den Nachwuchs und bildete somit die Grundlage für einen gesicherten Spielbetrieb der Abteilung.

Während in der „Alten Schule“ (jetziger Parkplatz der Gemeindeverwaltung) ein ehemaliger Klassenraum für Trainingsabende zur Verfügung stand, wurden die Punktspiele zum größten Teil im Saal der „Gastwirtschaft Krone“ (Fam. Decker) ausgetragen. Ab 1969 konnte die fertiggestellte Turnhalle der Windbergschule für den Trainings- und Punktspielbetrieb genutzt werden. Erst unter diesen Rahmenbedingungen war es den Aktiven möglich, den TT-Sport optimal auszuüben. Der damalige 1. Vorsitzende Erwin Kainer (†), musste große Anstrengungen unternehmen, um trotz fehlender finanzieller Mittel, drei neue Tischtennisplatten für den Spielbetrieb anzuschaffen.

Als Verstärkung meldete sich der Abteilungsgründer Gerhard Zinn, als damaliger Hessenligaspieler des TV Schlüchtern, als neue „Nr. 1“ in Freiensteinau an. Im folgenden Jahr konnte die Meisterschaft der Kreisliga A – Lauterbach- errungen werden. Es folgte der Aufstieg in die Bezirksklasse Fulda und in 1971 wurde in einem Qualifikationsspiel gegen den TV Hersfeld der Aufstieg in die Gruppenliga Fulda geschafft.


Neben diesen großen Mannschaftserfolgen sorgten auch Einzelspieler für hervorragende Ergebnisse auf Kreis- und Bezirksebene. Gerhard Zinn und Willi Greb belegten bei Kreismeisterschaften sowie bei vielen Turnieren des Bezirks Fulda über viele Jahre erste Plätze.-2-

1970 organisierte die SG Freiensteinau in der Turnhalle der Windbergschule die TT-Kreismeisterschaften des Sportkreises Lauterbach. Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der SG Freiensteinau wurde im April 1972 ein Jubiläumsturnier für Zweiermannschaften durchgeführt.

Von 1971 bis 1975 übernahm Karsten Bielang die Funktion des Abteilungsleiters.

Nach dem Aufstieg in die Gruppenliga Fulda im Jahre 1971 platzierte sich die SG Freiensteinau stets in der Spitzengruppe. Im Jahre 1976 wurde die SG Freiensteinau mit Günter Klein, als weiterer Hessenligaspieler des TV Schlüchtern, verstärkt. Günter Klein war maßgeblich an der Gruppenligamannschaft im Jahre 1977 beteiligt. Von 1977 – 1982 spielte die 1. Mannschaft in der Landesliga Nord, während die 2. Mannschaft 1980 in die Bezirksliga Fulda aufsteigen konnte. Im Nachwuchsbereich nahmen jeweils eine Jugend- und eine Schülermannschaft am Punktspielbetrieb mit gutem Erfolg teil. Ab 1983 wurde die 1. Mannschaft in die Landesliga Ost mit den Vereinen aus dem Bezirk Gießen eingestuft.

Mit den Nachwuchsspielern Jürgen Stoll und Helmut Euler begann Anfang der achtziger Jahre eine neue Ära in der Landesligaspielzeit. Sie konnten dem Verein neue Impulse geben und etablierten sich beide als Spitzenspieler in der Landesliga Ost.

Herausragende Erfolge feierte die TT-Abteilung der SGF bei den Hessischen Pokalmeisterschaften der Senioren 1984 und 1985. Die Mannschaft stand jeweils im Endspiel und musste sich erst dort den ehemaligen Bundesligaspielern des TTC Mörfelden geschlagen geben.

1988 konnte sich Helmut Euler über die Bezirksrangliste für die Hessischen Ranglistenspiele qualifizieren und im Jugendbereich aktivierte Richard Dietrich eine Reihe Holzmühler Schüler für seine Schüler- und Jugendmannschaften.

Aber auch ehrenamtliche Ämter wurden für den Hessischen Tischtennisverband im Sportkreis Lauterbach von den Aktiven der SG Freiensteinau übernommen. 1992 übernahm Oswald Leibold das Amt des Kreispressewartes. Dieses Amt wurde 1993 von Steffen Dietrich übernommen.

1992 wurde die 2. Mannschaft Bezirkspokalsieger (R. Dietrich, O. Leibold, und W. Greulich) und nahm an den Hessischen Pokalmeisterschaften teil. Die damalige Jugendmannschaft (A. Berting, P. Weninger, S. Dietrich und T. Laurenz) gewannen im gleichen Jahr die Kreismeisterschaft.

Bedingt durch Spielerabgänge wurde die 1. Mannschaft in der Saison 1992/93 aus der Landesliga in die 2. Verbandsliga zurückgezogen. 1993 konnte die Jugendmannschaft (S. Dietrich, T. Laurenz, M. Kiefer und S. Jäger) ihren Kreismeistertitel erfolgreich verteidigen.

Die Schülermannschaft mit den Mädchen Angela Krah, Birte Dietrich, Marina Jäger und Martina Krieg gewann im gleichen Jahr den Kreis- und Bezirkspokal und startete
bei den Verbandspokalspielen.-3-

Richard Dietrich leistete mit diesen Schülern und Jugendlichen über all die Jahre eine hervorragende Trainingsarbeit.

In der Saison 1994/1995 wurde eine Jugendmannschaft in der neugegründeten Jugendbezirksliga gemeldet.

1995 stieg die 1. Mannschaft von der Bezirksoberliga (= 2. Verbandsliga) in die Bezirksliga Süd ab.

In all den Jahren seit der Abteilungsgründung spielte eine Reihe hervorragender Spieler in der SGF, so z. B. Gerd Brodt, Klaus Schmäing, Horst Kempel (†), Gunter Dietrich, Bernd Bachmann, Rudi Albrecht, Ernst Herchenröder, Ulrich Vietor, Jürgen Stoll und der unvergessene Torben Dietrich (†).

In 1995 schaffte die neue Damenmannschaft den 1. Platz in der Kreisliga und spielte noch ein Jahr in der Damenbezirksklasse.

Im Jahre 2000 konnte der Trainingsbetrieb in der neuen Sporthalle „Blaues Eck“ aufgenommen werden. Jetzt war für die Hallensportart Tischtennis sehr gute Bedingungen gegeben.
Aber alle TT-Aktiven mussten sich auf eine Erneuerung in dieser Sportart einstellen.
Ab diesem Zeitpunkt musste mit größeren Bällen (40mm) gespielt werden.

In 2001 kamen mit Torsten Kretzschmar und Jens Pöhlig zwei neue Spieler zu uns und Dr. Andreas Berting kehrte vom TV Schlüchtern zurück, um bei der SG Freiensteinau im vorderen Paarkreuz zu punkten.

2004 meldete die Tischtennisabteilung 2 Jugendmannschaften und 1 Schülermannschaft für den Spielbetrieb. Die Jugendmannschaft wurde 2005 Kreismeister (N. Höll, F. Karl, P. Heid, P. Greulich) und spielte eine Saison in der Jugendbezirksklasse.

Für die Saison 2006/2007 wurden 2 Schülermannschaften gemeldet, die von Jens Pöhlig trainiert werden. Ab 2008 spielt noch eine Mannschaft im Nachwuchsbereich.
Wir hoffen, dass wir diese Talente auch bald im Seniorenbereich einsetzen können, denn unsere bisherigen Jugendspieler sind fast alle in den Seniorenmannschaft als Stammspieler zu finden.